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Ab Montag treten deshalb verschärfte Maßnahmen in Kraft. Wir alle spüren die Folgen. Auch viele Betriebe - vor allem in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft - stöhnen. Die Vorgaben stoßen nicht überall auf Zustimmung, sind aber notwendig.

 

Ein zweiter, landesweiter Lockdown wäre der Genickbruch. Zusätzlich hängt die deutsche Reisewarnung wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen.

 

Stellen Sie sich vor es ist Winter und keiner geht hin! Jeder zweite Wintergast in Tirol kommt aus Deutschland. Am Tiroler Winter hängt sehr viel, vom lokalen Bäcker bis zum Tischler. Geht es dem Tourismus gut, profitieren auch die anderen Branchen. 25 Prozent der Tiroler Bruttowertschöpfung gehen auf den Tourismus zurück.

 

Das gemeinsame Ziel ist: Die Zahlen müssen wieder runter – und das schnell! Tirol war – trotz der großen Herausforderungen – immer auf einem guten Weg. Der große Vorteil ist: Wir sind jetzt noch früh genug dran und haben in den letzten Monaten viel dazu gelernt.

 

In den nächsten Tagen und Wochen steht für unser Land viel auf dem Spiel! Jeder einzelne ist gefordert und kann dazu seinen Beitrag leisten. Es braucht Solidarität und Vertrauen. Alleingänge bringen niemanden weiter - auch das hat uns der Virus gelehrt.