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Umso mehr ärgere ich mich darüber, wenn von manchen Abgeordneten im Tiroler Landtag unsere Branche ständig schlechtgemacht und schlechtgeredet wird. Dominik Oberhofer von den Neos entwickelt sich in diesem Zusammenhang immer mehr zum Ober-Populisten. Selbst aus einer Tourismusfamilie stammend, müsste er eigentlich wissen, wie es geht. Er tut es nicht. Vielmehr fällt er regelmäßig mit kuriosen Vorstößen auf.

Seine jüngste Idee sieht eine tirolweite Einheitsabgabe von 2,50 Euro bei den Ortstaxen vor. Das ist 1. wenig liberal und 2. geht komplett an den (unterschiedlichen) regionalen Begebenheiten und Voraussetzungen in Tirol vorbei. Das Modell kommt übrigens aus vier anderen Bundesländern, die gemeinsam nicht einmal halb so viele Nächtigungen wie wir verzeichnen. Ich meine: Wir sollten uns an den Besten der Branche orientieren!

Zweifelsohne gibt es auch im Tiroler Tourismus Luft nach oben. Aber jeder Bauherr weiß: Beim Umbau an den Grundpfeilern zu rütteln, ist grob fahrlässig und kann zum Einsturz führen. In diesem Sinne wünsche ich mir wieder mehr Sachlichkeit bei unseren Debatten im Landtag. Der Tourismus braucht kluge, mutige Ideen und keine Schnellschüsse.

Apropos: Nach der hart erkämpften Lösung bei Airbnb sind die Investorenmodelle das nächste, große Thema, dem ich mich als Abgeordneter mit voller Kraft widmen werde. Es braucht hier klare Grenzen seitens des Gesetzgebers. Über jede Unterstützung – auch aus den anderen politischen Lagern – würde ich mich sehr freuen!