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Dafür sind in den betroffenen Regionen aufgrund der hohen Nachfrage die Grundstückspreise durch die Decke geschossen. Während wenige Immobilienmakler das Geschäft ihres Lebens machen, hat die lokale Bevölkerung das Nachsehen. Die Schaffung eines Eigenheims ist in diesen Gegenden kaum noch leistbar.

Aktuelle Berechnungen gehen von bis 30.000 (!) Freizeitwohnsitzen in Tirol aus. Seit dem Vorjahr muss von diesen Besitzern immerhin eine Abgabe an die Gemeinde entrichtet werden - ein Tropfen auf dem heißen Stein, zumal viele Feriendomizile nicht offiziell gemeldet sind. Den Gemeinden hat bisher das Werkzeug für eine stärkere Kontrolle gefehlt. Wir dürfen hier aber nicht länger wegschauen!

Eine Möglichkeit, einen Freizeitwohnsitz ausfindig zu machen, ist dabei die Analyse des Energieverbrauchs. Über den örtlichen Energieversorger soll es künftig möglich sein, Informationen über die Nutzung des verdächtigen Wohnsitzes zu erhalten. Zusätzlich plant das Land die Einsetzung eigener Kontrollorgane. Auch bei den Airbnb-Vermietungen wir der gesetzliche Rahmen künftig strenger gezogen. Auch als Obmann der Tiroler Hotellerie unterstütze ich diese wichtigen Initiativen für einen fairen Wettbewerb.