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Dafür werde ich mich auch in Zukunft politisch einsetzen. Insbesondere Investorenmodelle und der Chalet-Wildwuchs – betrieben von ausländischen Großkonzernen – müssen zunehmend kritisch hinterfragt werden. Vielmehr geht es darum, die heimischen Traditions- und Familienbetriebe zu stärken. Diese stehen für die Unverwechselbarkeit und den Erfolg des Tiroler Tourismus.

Entsprechend ist auch das vom Tiroler Landtag verabschiedete Doppelbudget für die Jahre 2020 und 2021 eine wichtige Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tourismus- und Wirtschaftsstandort. Das internationale Umfeld meint es derzeit nicht gerade rosig. In zahlreichen europäischen Ländern geht die Angst vor der Rezession um. Die Auswirkungen werden wir in den nächsten beiden Jahren auch in Tirol spüren.

Die Politik schaut jedoch nicht tatenlos zu, sondern setzt vorausschauend Maßnahmen: So investiert die öffentliche Hand in den nächsten beiden Jahren 445 Millionen Euro in Infrastrukturprojekte. Tirol hat dabei einen Vorteil gegenüber anderen Ländern. Mit unserem zusätzlichen Standbein des Tourismus sind wir breiter und krisenfester aufgestellt.

Der Tiroler Tourismus hat heuer wieder kräftig investiert. 370 Millionen Euro haben die Seilbahnen wieder in den Qualitätsausbau gesteckt und somit Wertschöpfung und Arbeitsplätze in den Regionen gesichert. In Tirol ist der Tourismus ein Selbstläufer. Selbstverständlich braucht es im einen und anderen Bereich aber auch Rahmenbedingungen, um das Gleichgewicht und die Akzeptanz auch für die Zukunft zu sichern.

Für diesen gemeinsamen und konstruktiven Weg stehe ich! Das permanente Schlechtmachen von manchen politischen Vertretern bringt uns inhaltlich nämlich nicht weiter.