Quo vadis…

November 26, 2018

Wie geht es mit dem Tiroler Seilbahn- und Skigebietsprogramm weiter? Darüber wurde in den letzten Wochen intensiv diskutiert und polemisiert. Auch ich, meine Familie und meine Mitarbeiter leben vom Tourismus. Wie übrigens jeder vierte (!) Job in Tirol direkt oder indirekt mit dem Tourismus zusammenhängt. 

Mit einer Bruttowertschöpfung von 4,5 Milliarden Euro ist der Tourismus ein zentraler Wirtschaftszweig. Auch war und ist der Tourismus ein wichtiger Wegbegleiter für den heutigen Wohlstand. Die hohe Qualität der Infrastruktur wäre ohne Tourismus nicht denkbar. Die Tiroler Seilbahnunternehmen sind Wegbegleiter dieser Erfolgsstory.

 

Da aber auch ich nicht haben will, dass künftig auf jeden Berg eine Seilbahn raufgeht, benötigt es dieses Seilbahn- und Skigebietsprogramm. Als strenger Rahmen, was geht und was nicht geht! Aktuell werden touristische Projekte zunehmend zum Schauplatz für ideologische Grabenkämpfe. Ich wünsche mir ein Abrüsten der Worte und wieder mehr Dialog.

 

Wir müssen verstehen, dass es Teile in Bevölkerung gibt, die dem ständigen Ausbau und Wachstum sehr kritisch gegenüberstehen. Aktionen wie der heurige Pistenfrühstart in Kitzbühel, Bauarbeiten ohne Genehmigung oder Ski-Lehrer im Keller tragen nicht unbedingt zu mehr Akzeptanz und einer Imageverbesserung in der Tiroler Bevölkerung bei.

 

Es braucht neue Konzepte und Ideen für eine nachhaltige Weiterentwicklung des Tiroler Tourismus. Auf diesem Weg müssen wir die Bevölkerung mitnehmen. Dafür möchte ich mich als Tourismussprecher und Obmann der Fachgruppe der Tiroler Hotellerie einsetzen. Tirol ist ein Vorzeigetourismusland. Wir können Tourismus, bieten beste Qualität! Das soll auch so bleiben.

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