Im Zweifel für die Wirtschaft

Unlängst wurde im Tiroler Landtag über den Wirtschaftsstandort Tirol diskutiert. Als Politiker können wir keine Arbeitsplätze schaffen und Wirtschaftswachstum generieren. Wir können aber die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen, damit der Standort attraktiv ist und bleibt. Von der Breitbandoffensive bis zum Ausbau einer ganzjährigen und ganztägigen Kinderbetreuung investiert die Tiroler Landesregierung in nachhaltige Zukunftsthemen.

Wenn ich von einem attraktiven Umfeld spreche, meine ich aber auch ein offenes und wirtschaftsfreundliches Klima. Ich bekomme jedoch zunehmend den Eindruck, dass in unserer heutigen Wohlstandsgesellschaft die Verhinderer den Unternehmern den Rang abgelaufen haben und Investitionen verhindert oder auf die lange Bank geschoben werden. Die Liste ist lang: von Betriebserweiterungen über den Kraftwerksbau bis zu touristischen Erweiterungsprojekten.

Dabei will die Wirtschaft investieren! Im Gegensatz zur eintrübenden Konjunktur, die derzeit in Europa und vor allem bei unserem wichtigsten Handelspartner Deutschland grassiert. Dort werden Projekte zurückgestellt und Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt. Die Situation in Tirol ist (noch) stabil. Das verdanken wir nicht zuletzt einer klugen und nachhaltigen Finanz- und Wirtschaftspolitik der Tiroler Landesregierung.

Tirol ist nicht Autoland oder verlängerte Werkbank für internationale Konzerne. Es ist der Mix, den die Stärke und den Erfolg unseres Wirtschaftsstandorts ausmacht. Wir haben international erfolgreiche Big Player sowie ein starkes Netz an KMU. Wenn wir noch den Tourismus als drittes, starkes Standbein dazunehmen, ist Tirol sehr breit und robust aufgestellt. Das soll so bleiben! Deshalb braucht es auch mehr mutige Entscheidungen: Im Zweifel für die Wirtschaft.

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